In letzter Zeit lese ich auf Facebook vermehrt Beiträge von Marchtrenkerinnen und Marchtrenkern, die sich mehr Geschwindigkeitskontrollen wünschen. Auch in vielen persönlichen Gesprächen wird dieses Anliegen immer häufiger an mich herangetragen. Die Menschen sagen klar: An manchen Stellen wird einfach zu schnell gefahren.
Ein Beispiel dafür ist die Eferdingerstraße. Gerade auf stark befahrenen Straßen braucht es aus meiner Sicht regelmäßige Kontrollen, damit Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht nur auf Verkehrsschildern stehen, sondern auch eingehalten werden.
Wir haben bereits Radarkontrollen in der Bärenstraße, der Schulstraße und der Eichenstraße beim Kindergarten eingefordert. Doch Verkehrssicherheit darf nicht beim Schulweg enden. Wir müssen uns anschauen, wo es in Marchtrenk weitere Problembereiche gibt und wo die Bevölkerung Handlungsbedarf sieht.
Mir geht es dabei nicht darum, Autofahrer zu schikanieren oder möglichst viele Strafen auszustellen. Es geht darum, Bewusstsein zu schaffen, gefährliche Situationen zu vermeiden und unsere Straßen für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen. Gerade bei neuen Vorrangsregeln wie in der Weißkirchnerstraße muss vermehrt kontrolliert werden.
Wenn die Forderung nach mehr Kontrollen aus der Bevölkerung immer deutlicher wird, sollten wir sie ernst nehmen. Deshalb werde ich mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass wir beim Thema Verkehrssicherheit nicht nur reden, sondern konkrete Maßnahmen setzen.
Denn eines ist klar: Wir wollen ein Marchtrenk, in dem man sicher unterwegs sein kann – egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto.
